Pio-kostenloser Italienischkurs

Kostenlose Strände in ganz Italien

der schöne Strand bei mir in Apulien Italien

Schöne Strände gibt es in Italien wie Sand am Meer. Kein Wunder, denn Bella Italia hat mehr als 5000 km Küste. Da ist für jeden etwas dabei : vom Sandstrand über Kieselstrand bis hin zum Felsenstrand. Einer schöner als der andere. Und das Beste: in ganz Italien gibt es kostenlose, öffentliche, freie, schöne Strände. Denn per Gesetz muss jede Stadt in Italien mindestens einen bestimmten Prozentanteil ihres Strandes kostenlos für jedermann zugänglich machen. Ist dieser Prozentanteil erreicht, darf der Rest, muss aber nicht, privatisiert beziehungsweise kommerzialisiert werden. Aber so etwas wie in Deutschland, dass man nur fürs Baden eine Gebühr zahlen muss, existiert in ganz Italien nicht.

Kommerzielle Strände bieten meistens einen Sonnenschirm und 2 Liegen zum Verleih an. In der Regel kostet es 10 Euro pro Tag. Auf einen kommerziellen Strand einfach nur baden, ohne etwas zu mieten, ist zwar nicht erlaubt, wird aber so gut wie immer vom Bademeister toleriert. Der Vorteil von kommerziellen Stränden ist, dass sie bestimmten gesetzlichen Auflagen unterliegen. So muss hier zum Beispiel, im Gegensatz zum öffentlich Strand, ein Bademeister vorhanden sein. Auch muss der Strand regelmäßig gewartet und gesäubert werden. Mischformen sind natürlich auch möglich d.h., dass z.B. die ersten 10 Meter für jedermann frei sind und dahinter hat man die Möglichkeit sich einen Sonnenschirm und 2 Liegen zu mieten. Einige Hotels haben sogar einen eigenen, privaten Strand. Dieser ist meistens dann nur für die Hotelgäste bestimmt und im Hotelpreis enthalten.

Meine klare Empfehlung ist der kostenlose, öffentliche Strand! Seit über 20 Jahren habe ich nur öffentliche Strände in Italien besucht und kann diese bedingungslos weiterempfehlen. Mein Stammstrand ist eine Mischung aus Felsen- und Kieselstrand. Wenn ich Glück habe ist noch ein freier Fels vorhanden auf den ich einfach mein Badetuch hinlege und als Liege benutze. Ansonsten nehme ich auf den Kieselstrand platz, auch ganz gut. Das Geld für die Liegen kann man sich meiner Meinung nach sparen. Wenn man einen Sonnenschirm braucht, dann kann man sich zur Not im Supermarkt für 20 Euro einen kaufen. Wer zurück nach Deutschland fliegt und den Sonnenschirm nicht mitnehmen will, kann den Sonnenschirm bei der Abreise an eine Familie ,die man dort kennengelernt hat, verschenken.


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Apulien - La Puglia - der Absatz des Stiefels

der schöne Strand bei mir in Apulien Italien

Für mich die schönste Region Italiens ist Apulien, die Region in der meine "famiglia" wohnt. Apulien ist weltbekannt für ihre Trulli - Häuser (siehe Bild), die es nur hier gibt. Auch kennen viele Osteuropa Urlauber unsere Hauptstadt , denn viele fahren bis nach Bari mit dem Auto und nehmen dann die Fähre für Griechenland, Albanien, Türckei, etc. Einer der wichtigsten Heiligen (wenn nicht sogar der heiligste von allen) der römisch-katholischen Kirche hat seine Ruhestätte in unserer Region: Padre Pio . Zu seinen Ehren heißt fast jeder zweite in Apulien Pio mit Zweitnamen.

Die Region "la Puglia" wird auch sehr oft als "le Puglie" (die Mehrzahl von Apulien) bezeichnet, weil diese Region in diversen Bereichen Einzigartiges zu bieten hat. Strände gibt es in Apulien wie Sand am Meer. Da findet jeder Liebhaber etwas : vom kompletten Sandstrand, über mysteriöse Strände in Grotten, bis hin zum Klippenstrand ist alles mit dabei. Was aber auch kein Wunder ist bei ca. 800km Küste, die Apulien besitzt.

Wer das Meer liebt hat in Apulien die Qual der Wahl, hier trifft und mischt sich das kristalische, ruhige Ionische Meer auf das azurblaue Adriatische Meer. Apulien gibt der Natur eine zentrale Rolle mit dem "Parco Nazionele delle Murge" und dem Wald "Foresta Umbra" samt Seen. Historisch bietet Apulien einen Mehrwert, das unbezahlbar ist. Denn die östlichste Region Italiens besitzt unzählige alte Schlösser und Burgen . Im Mittelalter kamen die Gefahren und Güter gerne übers Wasser und deswegen wurden überall zum Schutz Schlösser gebaut, die heute als Sehenswürdigkeiten für Touristen dienen.

Das wohl bekannteste Schloss Apuliens ist das UNESCO- Welterbe "Castel del Monte" aus dem Jahre 1240. Dieses Schloss ist nicht nur für Geschichtsliebhaber wertvoll, sondern schenkt durch seine achteckige Form interessante Aspekte für die Ingenieurwissenschaften, die bis heute noch nicht zu 100% aufgeklärt worden sind.

Besichtigen kann man nicht nur Schlösser, sondern auch Kirchen. Und davon hat Apulien eine ganze Menge, die von jedermann kostenlos besichtigt werden können. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Gläubige. Zum Beispiel die über 1000 Jahre alte Kirche "Santuario di San Michele Arcangelo" (ebenfalls UNESCO Welterbe), welches ein Altar und Kirchsaal in einer Hölle birgt. Für mich die schönste Kirche überhaupt ist "il santuario di San Pio" in San Giovanni Rotondo. Neben der alten Kirche, in der der heilige Padre Pio noch selber Messen gehalten hat, hat man eine neue, riesige, moderne Kirche gebaut, die bis zu 7000 Menschen aufnehmen kann. Die Kirche ist ein Blick auf jeden Fall wert, nicht nur für Gläubige. An diesem Ort kann man nicht nur beten, sondern auch das kostenfreie Musem besichtigen, wo das ehemalige Zimmer von Padre Pio , Briefe, Kleider etc. stehen.

Wer in Apulien Urlaub macht sollte unbedingt "la parmigiana" probieren, ein Auflauf aus Auberginen mit Mozzarella überbacken. Ein weitere typisches Lebensmittel Apuliens ist il "caciocavallo" , milder, gereifter Ziegenmilchkäse in der Form eines ovalen Beutels. Die Herstellung des Caciocavallo ist übrigens der Job meiner Onkels und Cousins in Apulien.

un Espresso - Der italienische Kaffee

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Wenn man in Italien einen Kaffee bestellt bekommt man automatisch einen Espresso. Ein Espresso ist ein kurzer, starker Kaffee. In der Regel ist er nur...
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