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Der Unterschied zwischen Nord- und Süditalien

der Unterschied zwischen Nord- und Suditalien

So wie es in Deutschland einen Unterschied zwischen Ost und West gibt, gibt es auch in Italien einen Unterschied. Allerdings ist hier der Unterschied nicht zwischen Osten und Westen, sondern zwischen Nord- und Süditalien . Zwei Regionen die unterschiedlicher kaum sein könnten.

In Süditalien ist es immer sehr heiß, während das Wetter in Norditalien eher mild ist. Der große Unterschied kommt hauptsächlich durch das Wetter zustande. Die Gegebenheiten waren im Norden besser und somit sind hier große Industriestädte gewachsen . Die ganzen Firmen und Industrien haben ihre Sitze und Fabriken in Norditalien errichtet und auch die damit gebundenen Arbeitsplätze befinden sich alle in Norditalien. Die Wirtschaft im Norden läuft gut. Während die Stärke Süditaliens eher in der Landwirtschaft liegt. Die meisten Süditaliener arbeiten im Tourismus oder in der Landwirtschaft, beziehungsweise sind arbeitsbedingt in den Norden ausgewandert. Die Feinkost die Süditalien allerdings bietet ist einzigartig auf dieser Welt. Das liegt unter anderem auch daran ,dass die Früchte mit guter Sonne behandelt werden. Im Süden befinden sich auch antike Gebäude und Städte die so schön sind ,das man sie mit Worten nicht beschreiben kann. Man muss sie gelebt haben .


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La Fontana di Trevi - der Trevi Brunnen

la fontana di trevi der trevi brunnen in Rom

Wer nach Rom reist, sollte ihn unbedingt besuchen: "La Fontana di Trevi" (der Brunnen von Trevi) , der größte Brunnen Roms und einer der berühmtesten Brunnen der Welt. Der 20 x 50 Meter breite und 26 Meter hohe Brunnen wurde zwischen 1732 und 1762 direkt vor dem Gebäude "Palazzo Poli" von Nicola Salvi erbaut.

Das Thema dieser außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit ist das Meer. So befindet sich mittig Oceano (auf Deutsch Okeanos), der griechische Gott : der Vater aller Flüsse. Links und Rechts von ihm befinden sich jeweils ein Pferd. Das rechte Pferd ist ganz still und ruhig, während das linke Pferd aufgeregt und stürmisch dargestellt ist. Die Pferde repräsentieren das Meer , welches manchmal ruhig ist und manchmal stürmisch. Dekoriert wird die Sehenswürdigkeit mit verschiedenen tropischen Pflanzen.

Den Namen Trevi hat der Brunnen von dem Stadtteil, indem es sich befindet. "Trevi" wurde abgeleitet von "tre vie". "Tre" bedeutet drei und "vie" ist die Mehrzahl von via, was Staße bedeutet. Es mündeten und kreuzten sich also drei Staßen und daher stammt der Name Trevi. Und das Wort "fontana" heißt übersetzt Brunnen.Der Brunnen bezieht sein Wasser (ununterbrochen) aus den 26Kilometer entfernten Sabiner Bergen.

Wer den Brunnen besucht sollte unbedingt mindestens eine Münze dabei haben. Laut einer Tradition, muss man sich mit dem Rücken zum Brunnen drehen und die Münze in den Brunnen werfen. Das werfen von nur einer Münze bedeutet, dass man nach Rom zurückkehrt. Wer sogar eine zweite Münze in den Brunnen wirft, verliebt sich in einen Römer (oder Römerin). Und der Legende nach sorgt die dritte Münze dafür, dass man den Römer, in den man sich verliebt hat sogar heiratet.

Jeden Tag werfen Touristen aus aller Welt umgerechnet ca. 3000 Euro in den Brunnen. So findet man u.a. US-Doller, Yen, Yuan kurzum Geld aus aller Welt. Aber die Sicherheitskräfte, die den Brunnen alle 3-4 Tage (in Touristenmonaten sogar jeden Tag) leeren, finden nicht nur Geld, sondern auch Schmuck, heilige Gegenstände und jede Menge Sonnenbrillen. Wobei letzteres wohl mehr ein Unfall sind als Absicht.

Gesetzlich gehörte das Geld, welches sich in den Brunnen befand jeden. So hat sich z.B. noch vor ein paar Jahren eine Mutter bedient, um die Schulbücher für ihre Kinder zu kaufen. Mittlerweile ist die Stadt Rom Eigentümer des Geldes. Als einziger Brunnen in Rom, wird das Geld, welches geworfen wird, komplett für wohltätige Zwecke an die Caritas gespendet. Die Gelder aller anderen Brunnen in Rom gehen in die Kasse der Stadt. Heute wird der Brunnen Tag und Nacht von Sicherheitsleuten bewacht.


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Wie ich jedes Jahr mit dem Auto nach Italien fahre

Seit über 20 Jahren fahre ich jedes Jahr mit meiner Familie mit dem Auto nach Italien. Ich habe das Glück, dass alle meine Großeltern (und sonstige Familienmitglieder) in einem Dorf leben, welches zudem praktischer Weise auch noch direkt am Meer liegt. Somit steht für uns das Fahrziel immer schon fest: Mattinata ein kleines Dorf, in der Provinz von Foggia (Apulien, Süditalien). Wir fahren immer zu fünft (meine Eltern, meine Schwester, mein Bruder und ich) in einem Auto. Das hat drei Gründe : zum ersten aus Kostengründen, denn man spart nicht nur den Preis für fünf Flüge, sondern man muss auch kein Auto in Italien mieten. Zum zweiten kann man auf diese Art und Weise viele Dinge, die es nur in Italien gibt, mit nach Deutschland bringen. So gibt uns z.B. meine Oma jedes Jahr unter anderem 20 l selbst hergestelltes Olivenöl mit. Allein aus Sicherheitsgründen dürfte man dies im Flugzeug nicht mitnehmen. Und zum guten Schluss, bekommt man mich nicht lebendig in ein Flugzeug. Bis zu mir nach Apulien sind es ,aus Hamburg aus, genaue 2000 km. Die Fahrt selbst dauert zwischen 24 und 26 Stunden. Mittlerweile sind wir drei Fahrer, die sich streckenweise immer abwechseln, so dass die Fahrt nicht mehr so anstrengend ist, wie zu der Zeit als nur mein Vater alleine fuhr. Die Kosten für die gesamte Hin- und Rückfahrt betragen ca. 430 Euro . 150 Euro für die Autobahn in Italien, 17 Euro für die Maut in Österreich, 18 Euro für den Eurotunnel und der Rest für den Sprit (Turbodiesel). Umgerechnet sind das 90 Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt. An dieser Stelle sei noch gelobt, dass die Toiletten auf Italiens Raststätten alle kostenlos sind und wirklich picobello sauber gehalten werden.

In Italien angekommen übernachten wir alle fünf bei meiner Oma, die Mutter meiner Mutter, im dritten Stock. Meine Oma hat fünf Kinder, von denen vier aus arbeitstechnischen Gründen die Heimat verlassen haben. So kann es gut sein, dass einer meiner Onkels zur selben Zeit ebenfalls mit seiner Familie Urlaub macht und auch bei "Hotel Oma" bucht. Auf diese Art und Weise leben schnell eben mal 14 Personen in einer kleinen Eigentumswohnung. Langweilig wird einem dabei nie, es gibt immer etwas zu erleben. Einziges Manko: für das einzige Badezimmer in der Wohnung muss man Schlangestehen. Die Aufgabe für die zwei Wochen in denen man sich aufhält heißt: möglichst so viele Familienmitglieder (Tante, andere Oma, Cousin , etc. ) wie es nur geht besuchen.